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MÆANDER

by Mahlstrom

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Nanahara
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Nanahara Wieder ein super Album mit guter Musik und noch besseren Texten.
Wer Reznik Syndrom mochte, kann ich bedenkenlos zugreifen. It's worth to listen to! Good music with very good lyrics. Favorite track: Dawei.
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1.
Hyper-Normal 02:25
Was ist heute schon normal?/ Alles so schön eingerichtet all die wichtigen Dinge vor uns aufgereiht wir schütteln uns die Hände/ angenehm wir meistern unsere Tage/ kein Problem Der Horizont bleibt für heute erreichbar/ jeder kleine Schritt so bedeutsam Das fühlt sich an wie akzeptiert/ die Rolle fest verinnerlicht warum soll man sich nach vorne drängen/ es wird doch gemeinsam stagniert Das kollektive Gedächtnis bleibt vernünftig/ also bleib vernünftig Ich will mit eigenen Augen sehen/ um mich herum die Richtung klar keine Ecken/ Schulterzucken/ "works for me" war das schon immer so/ oder täusche ich mich? Ich will mich nicht gewöhnen/ aber lenke so oft ein damit alles im Fluß bleibt/ wird der Kompromiss zum stummen Begleiter Alles bleibt normal/ alles bleibt normal wenn alle es sagen/ bleibt es wahr alles wird normal sein/ wie es immer schon ist also zieh dich mit/ zieh dich mit
2.
Eine Stadt/ steht in Flammen/ du findest keinen Alltag mehr eine Stadt/ und ihre leeren Gesichter All das sehe ich/ all das höre ich/ und heute noch weit entfernt all das sehe ich/ all das höre ich Eine Stadt/ nur noch Ruinen eine Stadt/ am Ende ihrer Existenz Wie viele Bilder müssen heute noch entstehen? Wie oft wird hier weg gesehen für den Erhalt einer Idee? Wieso bleibt das Leid so banal? Weil Krieg uns nie selbst trifft/ wir sind alle so beschäftigt weil bald die ruhigen Tage kommen/ und wir zu viele Sorgen tragen Wie viele Bilder müssen heute noch entstehen? Wenn ich selbst nicht merke was an mir vorüber geht Wie viele Bilder müssen heute noch entstehen? Ich habe keine Fragen mehr weil alle Fragen ins Leere führen So wie diese Stadt bricht/ bricht unsere Moral Nie wieder/ haben sie gesagt was ist diese Einheit wert?
3.
Dawei 03:55
Ich atme ein/ und wieder aus ob sich etwas verändert/ sagt nur der Blick auf die Zeit Ich höre in mich hinein/ konstante Bewegung/ ruhiger Geist Und ob dieses Leben gut ist/ oder einfach nur da wer stellt solche Fragen ohne etwas zu wollen mit welchem Schicksal musst du vergleichen/ um dir bewusst zu sein? Bin weder arm/ noch habe ich Angst um mein Leben erhebe das Wort/ ohne darunter zu Leiden suche den Sinn/ in einem Wald voller Hände/ die mich tragen Wieso bist du dort/ und ich hier wie das Leben so spielt heißt ein zynischer Satz wieso beginnt mein Tag wie jeder andere? Spüre keine Angst und doch kein Glück Ich atme ein/ und würge wieder hinaus fast schon versucht sich daran zu erfreuen der Hals ist voll/ von hohlem Interesse euer Ende ist unser Anfang Für einen kleinen Moment/ fühlt sich das schuldig an ein diffuses Gefühl füllt das Ego nicht mal zur Hälfte aus Ich kann nichts dafür/ aber bin nun hier gelandet/ kann so viel mehr ich kann nichts dafür/ und nehme all den Mut/ der mich aus diesem Kreis befreit
4.
Wenn es eins gibt was ich nicht mehr will/ dann die Einsicht sich nicht zu trauen Noch einmal "später" oder "was solls"/ noch einmal "hau die Sachen weg" "war doch sowieso umsonst"/ "ich habe es früher schon gesagt" Wenn es eines gibt was ich nicht mehr will/ die Gelegenheit zu verfehlen sich neu zu erkennen Da erzähle ich dir nichts/ "klar schon gesehen" deine Selbstoptimierung steht dir ins Gesicht geschrieben weißt du was ich wirklich einmal sehen will? Wie du alles hinter dir lässt/ und dein Publikum entscheidet was bleibt Führe mich nicht in Versuchung gefällig zu sein/ wie immer an die Hand genommen einen festen Gedanken/ mehr braucht es nicht ein Buch als Freiraum/ für meine Worte/ für mein Gesicht Ich habe keine Angst mehr/ unbequem zu sein Was muss ich dir noch zeigen/ siehst du es ein? Der eigene Weg ist ein unbekannter/ fühle Bedeutung/ wenn du es auch so meinst meine Geschichte erlebst du nicht/ du fühlst sie nicht alles was du konstruierst/ das bin ich nicht/ also fang an zu schreiben/ fang an zu schreien Sieh nicht nach oben/ nicht nach links und rechts/ erst wenn du bei dir bist
5.
Man hat sich gefunden/ fast schon natürlich/ vielleicht vorbestimmt vorher die Daten verglichen/ das könnte funktionieren "Wir geben uns gegenseitig Kraft"/ es ist nie schön allein zu sein endlich keine Fragen mehr stellen/ zusammen lebt es sich selbstverständlich Bestätigung durch Vertrauen/ ich erwarte dein Verständnis wir fühlen uns sicher wie nie/ deine Zustimmung wird zu meiner Sicherheit An entwurzelten Menschen/ halten wir uns fest auf der Suche nach Geborgenheit/ suchen wir immer nur für uns selbst Ich bin kein Egoist/ aber brauchen diesen Plan/ Zweifel machen seelenverwandt du bist kein Egoist/ aber brauchst diesen Plan/ ich weiß du willst es doch auch Nie wieder bereuen/ komm wir schließen uns hier ein für unser Glück/ bleiben wir mit uns allein
6.
Da stehen wir nun/ und wundern uns/ alles scheint so schrecklich fremd dunkle Worte frei entfesselt/ viel zu lange schweigen wir lange wurde Abstand gehalten/ wie zu einem kranken Tier Wie soll ich das verstehen?/ Mir fehlt die Empathie für dieses stolze "Volk" wie soll ich das verstehen?/ Der lauteste Schrei vertritt die Meinung in diesem Land Die eine klare Lösung für ein komplexes Problem scheint für viele gefunden/ doch zu welchem Preis? Wie kannst du nur so kalt sein? Wie soll ich das verstehen?/ Mir fehlt die Empathie für dieses kalte Land wie soll ich das verstehen?/ Der lauteste Schrei vertritt das Unrecht in diesem Land Und reicht man euch eine Hand/ schlagt ihr munter zu aber am Ende habe ich sie dir gereicht Es ist egal/ aber am Ende/ musst du entscheiden es ist egal/ wenn du mich fragst/ ist es zu spät
7.
Willst du es sehen/ was ich bin/ oder nur deine Stimme/ die in mir erklingt willst du ein Lächeln oder den gesenkten Kopf/ wenn dich das nicht bestätigt/ was sonst? Dann bist du nicht für hier gemacht/ dann gehörst du nicht zu uns eine Hand führt die andere/ nur wer darf hier führen/ Demut und Bestätigung Was fällt dir denn jetzt ein/ wo ist dein Lächeln plötzlich hin? Warum nennst du dich offenes Ohr/ warum nennst du dich die treue Seele warum sollst du der Weg bis zum Ende sein/ und eine Schulter? Im ersten Moment drehst du dich weg/ für ein kleines Geschenk und den wichtigen Blick willst du mein Weg bis zum Ende sein/ und eine Schulter?
8.
Echokammer 03:34
Wenn du dich umschaust/ der Kreis steht wenn du im Kreis bleibst/ dann ist allen klar uns ist allen klar/ dass niemand im Falschen steht Wie soll es auch anders sein/ wenn Gleich und Gleich einer Meinung sind unter Beobachtung reichen wir uns die Hände/ wachsames Vertrauen/ wir freuen uns über Einigkeit Wir schwimmen im Algorithmus/ kein Wort wird falsch gewählt wer uns nicht gleicht ist eine Anomalie/ und die Verbindung wird gekappt Das sind keine Schuppen mehr/ das sind Platten aus Beton wir haben keine Furcht mehr/ denn Harmonie heißt Konsens da sind keine Konflikte mehr/ wir sind scheinbar einer Meinung aber was da draußen vorgeht/ zieht hoffentlich vorbei Wir werden uns wundern/ was geglaubt werden darf auch du kennst nicht das Ausmaß/ wenn der Schläfer erwacht Sowas kann niemand denken/ so kann es nicht gehen wie viel Potenzial/ hier ruht/ es ist schon im Erstehen Also brich den Rhythmus/ brich die Stille/ brich dein Schweigen/ brich den Algorithmus wenn du zuhörst ist ein Schritt getan/ verlasse den Kreis/ denn es ist anders als du dir es malst Solange es widerhallt/ bist nur du selbst zu hören solange wir uns selbst bejahen/ baut sich jedes Nein/ hinter uns auf Solange es widerhallt/ rücken wir fest zusammen solange es widerhallt/ bleiben wir klein/ bleiben wir
9.
MÆANDER 04:05
Es bräuchte ein Gefühl von Zeit/ eine Einsicht wie viel bleiben kann/ von den Jahren die wir tragen und den ungenutzten Stunden/ den Schritten ohne Ziel Wir streben nach Erkenntnis/ was wir sind bleibt der Versuch illusorisch/ sein Schicksal zu bestimmen was nützt die Erkenntnis/ wer wir sind im Grunde das gleiche Gefühl Was treibt mich an/ was davon liegt nicht in meiner Hand? Siehst du einen Weg/ gehst du schneller voran?/ Ob du dich fortbewegst/ spielt keine Rolle spürst du die Erfüllung durch dein Schaffen?/ Von Beginn an programmiert die gleiche Form für alle Regungen/ dein Ausschlag nach vorn/ eine Randnotiz neben dir die Anderen/ in ihren Gedanken/ wir fühlen uns so frei/ im gleichen Traum Was treibt mich weiter/ was davon liegt in meiner Hand? Schaltung zeig dich/ finde das Uhrwerk/ nimm den Rhythmus auf Alle Zweifel zum Trotz/ nicht jede Bewegung ist ein Automatismus/ Leben für dich alle Zweifel zum Trotz/ nicht du entscheidest/ wohin das alles führt alle Zweifel dahin/ Ziele und Taten dahin/ Alle zweifeln/ Alle geißeln sich Freier Wille/ freie Wahl/ freie Wege/ freie Entscheidung/ freier Tod und freies Sein warum nicht hier beginnen?
10.
Du hast mich mal gefragt warum alles enden muss/ es gibt gar kein richtiges Ende Lass mich ziehen/ ich kann noch nicht verweilen ich habe noch zu viele Fragen und noch nicht über alles nachgedacht stehe noch nicht fest auf beiden Beinen/ erst dann werde ich dir gerecht Das ist kein Verlassen/ nur ein Verlassen sein eine Einkehr in mein Inneres/ für eine Weile Ich höre in mich hinein/ leise

credits

released April 6, 2018

Musik Recordings:
lala Studios, Tin Roof Studios, Killer Wave Studio

Mix & Master: Magnus Wichmann (lala Studios)

Released via Through Love Rec

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all rights reserved

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about

Mahlstrom Ditzingen, Germany

Mahlstrom (ursprünglich) aus Ditzingen bei Stuttgart spielen seit 2011 deutschsprachigen, direkten und effekt-verliebten Hardcore/Emo/Punk.

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